Kulturstadt Fellbach 

Fellbach steht für „Kultur und Genuss“. Diesem Versprechen fühlt sich auch das Kulturamt mit seinen Einrichtungen, dem StadtMuseum, der Städtischen Galerie, der Stadtbücherei und der Kunstschule, durch ein qualitätsvolles und vielseitiges Kulturprogramm verpflichtet. Kultur ist der Kitt, der die Stadtgesellschaft zusammenhält und das Ansehen der Stadt bedeutend prägt. Unter dieser Prämisse präsentiert das Kulturamt den Bürgerinnen und Bürgern ein reiches kulturelles Angebot, das fast alle künstlerischen Bereiche umfasst. Es dient der Vermittlung von Wissen und Bildung, erweitert den Horizont, bringt Freude und ist darauf angelegt, möglichst vielen Menschen in der Stadt kulturelle Teilhabe zu ermöglichen. Aufgrund seiner internationalen Ausrichtung und konsequenten Qualität gilt Fellbach überregional als Kulturstadt mit eigenem, unverwechselbarem Profil, das Hochkultur und Breitenwirkung verbindet.


Mörike-Preis 2024 für Jaroslav Rudiš

Preisverleihung und Literaturfestival „Prosa, Pop & Poesie“

Literaturfestival Prosa Pop Poesie

Rund um den 12. Mörike-Preis der Stadt Fellbach, der am 15. Mai 2024 von Fellbachs Oberbürgermeisterin Gabriele Zull an den tschechischen Autor Jaroslav Rudiš verliehen wird, hat das Kulturamt das Literaturfestival „Prosa, Pop & Poesie“ geplant. Dieses feiert von April bis Juli die Literatur in allen Facetten, verbindet Alt und Jung in neuen Formaten und lädt zum Mitmachen ein.

Den Auftakt des Literaturfestivals macht bereits am 7. April, 18 Uhr, in der Fellbacher Lokalität „Schmiede“ das 1. Fellbacher Pub-Quiz rund ums Thema Literatur. Unter Anleitung von Quizmasterin Alessia Rößle spielen Literaturfans in Teams gegeneinander und testen ihr Wissen in verschiedenen Kategorien. Auch ehemalige Mörike-Preisträger führt das Festival nach Fellbach: Jan Peter Bremer liest am 21. April im StadtMuseum aus seinem neuen Roman „Nachhausekommen“ und Leif Randt – Mörike-Preisträger 2021 – ist aufgrund der corona-bedingt entfallenen Preisverleihung nun erstmals am 25. April in der Kappelbergstadt zu erleben, wenn er im Kunstvereinskeller die bebilderte Lesung „Panoptikum Boy“ präsentiert. Am 18. Juni wird der ehemalige Mörike-Preisträger W. G. Sebald gewürdigt, der in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag gefeiert hätte. Die beiden Sebald-Forscher Uwe Schütte und Torsten Hoffmann werfen um 20 Uhr in der Stadtbücherei einen Blick zurück auf den eigensinnigen Autor und dessen Rezeption in den 1990er Jahren.

Am Tag vor der Preisverleihung, 14. Mai, 19 Uhr, wird in der Galerie der Stadt die tschechische Graphic Novel-Schau „Alois Nebel – Leben nach Fahrplan“ eröffnet, ein Gemeinschaftswerk des Mörike-Preisträgers Jaroslav Rudiš und des Zeichners und Musikers Jaromír 99, entstanden von 2003 bis 2005, in deutscher Übersetzung erschienen 2012. Nach dem offiziellen Festakt der Preisverleihung am 15. Mai um 18 Uhr im Uhlandsaal der Schwabenlandhalle tritt der frisch gebackene Preisträger um 20 Uhr mit seiner Kafka Band im Uhlandsaal auf. Das Publikum darf sich auf einen unvergesslichen Soundtrack zu Kafkas „Process“ freuen – eine Kombination aus Musik und Literatur. Das Bandprojekt ist 2013 in Kooperation mit dem Stuttgarter Literaturhaus entstanden und außer den Frontmännern Jaroslav Rudiš und Jaromír 99 stehen weitere renommierte tschechische Musiker auf der Bühne. Traditionell findet am Abend nach der Preisverleihung (16. Mai, 20 Uhr) eine Lesung und Gespräch mit den Preis-träger:innen statt: in der Stadtbücherei sprechen Jaroslav Rudiš und die von ihm vorgeschlagene Förderpreisträgerin Alice Horáčková über ihr Werk und das Schreiben im Allgemeinen, moderiert wird das Gespräch von Jan Wiele, Literaturkritiker der FAZ und Vertrauensperson des Mörike-Preises 2024.

An einen ganz besonderen Ort laden zwei Veranstaltungen der Reihe „Prosa, Pop & Poesie“ ein – in die Tropfkörper der ehemaligen Kläranlage im Weidachtal. Bei Fellbachs erster Silent Disco am 26. Juli (ab 20 Uhr) hören die Besucher:innen die Beats ausschließlich über Kopfhörer, die auf zwei Kanälen ausgewählt werden können. Über einen dritten Kanal ist Poesie zu empfangen, die vor Ort live gelesen wird. Am 28. Juli (18 Uhr) verschafft das Sonus Quartett, eines der ersten Reed Quintette in Deutschland mit der Besetzung Klarinette, Bass-klarinette, Saxofon, Oboe und Fagott, mit dem Programm „Holzklänge“ in der außergewöhnlichen Akustik der Tropfkörper ein so nie gekanntes Hörerlebnis.

Auch die Stadtbücherei, die Kulturgemeinschaft Fellbach und das Stadtteil- und Familienzentrum beteiligen sich mit Veranstaltungen am Literaturfest „Prosa, Pop & Poesie“. Anlässlich des 100. Todestages von Franz Kafka liest der Schauspieler Wolfram Koch auf Einladung der Kulturgemeinschaft am 3. Juni (19.30 Uhr) im Uhlandsaal der Schwabenlandhalle Kafkas berühmte Erzählung „Die Verwandlung“. Am Klavier begleitet Ido Ramot. Am 28. Juni (20 Uhr) ist der mehrmalige deutsche Poetry-Slam-Meister Lars Ruppel mit seiner „Poesiebegeisterungsshow“ im Stadtteil- und Familienzentrum zu Gast. Die Stadtbücherei heißt am 27. April (10 bis 15 Uhr) bei einem Familientag mit Lesung der Oberbürgermeisterin, CD-Flohmarkt und Kreativ-Workshop insbesondere Familien willkommen.

Mitmachen erwünscht: Noch bis 16. Juni können sich kleine und große Besucher:innen im StadtMuseum auf eine Sprachreise durch die aktuelle Ausstellung „Deutsch ist beautiful – Eine Liebeserklärung an unsere Sprache“ begeben und rätseln, raten, staunen. In Zusammenarbeit mit der Akademie für gesprochenes Wort lädt das Kulturamt am 22. Juni (10 bis 15 Uhr) zu einer Schreibwerkstatt mit dem Titel „Demokratie und Menschenrechte“ in die Stadtbücherei ein. Theaterstücke und Lesungen für Kinder runden das vielfältige Programm ab.

Als Figurentheater werden das „Traumfresserchen“ (12. April) und Mozarts „Zauberflöte“ (3. Mai) auf die Bühne des Stadtteil- und Familienzentrums gebracht (jeweils 16 Uhr). Unter der Leitung der Fellbacher Theaterpädagogin Linda Dorittke hat die Kindertheatergruppe des Theaters im Polygon im Jugendhaus Michael Endes „Momo“ einstudiert. Die Aufführungen (20. und 21. Juli) sind bereits ausverkauft, das Stück wird aber bei der Bunten Bühne im Herbst noch einmal gezeigt. Auch das Kinderkulturfest am 21. Juli (14 bis 17 Uhr) feiert unter dem Motto „Eine Insel mit zwei Bergen“ Michael Ende, der 2024 seinen 95. Geburtstag begangen hätte.

Eintrittskarten im Vorverkauf gibt es ab 21. März 2024 beim i-Punkt Fellbach, Marktplatz 2, Telefon 0711/580058, E-Mail: i-punkt(at)fellbach-tourismus.de. Für die Konzerte mit der Kafka Band und dem Sonus Quintett sowie für die Silent Disco sind Karten außerdem erhältlich bei allen Easyticket-Service-Stellen, Telefon 0711/2555555, www.easyticket.de. Ermäßigte Preise gelten für Schüler:innen, Student:innen, Azubis, Menschen mit Handicap sowie Inhaber:innen der BonusCard. Für die Mörike-Preisverleihung ist bis 10. Mai eine Anmeldung im Kulturamt erforderlich: Telefon 0711/5851-364 oder E-Mail: kulturamt(at)fellbach.de.

Programm und Informationen: Kulturamt Fellbach, Hintere Straße 16, Telefon 0711/5851-364, E-Mail: kulturamt(at)fellbach.de, www.fellbach.de/kulturamt

StadtMuseumStadtarchivGalerie der Stadt Fellbach

StadtbüchereiKunstschuleOrfeo-Kino

Veranstaltungskalender

Angebote des Kulturamts

Kulturelle Höhepunkte

Europäischer Kultursommer

Seit 2001 findet in Fellbach der Europäische Kultursommer statt, der alle drei Jahre vom Kulturamt organisiert und durchgeführt wird. Bis 2010 präsentierte das Festival je ein west- und ein osteuropäisches Gastland. Mit Finnland und Estland waren 2014 erstmals zwei nördliche Länder geladen. Eine Bühne ganz für sich allein hat Deutschlands Nachbarland Frankreich im Jahr 2023.

Konzert mit Värttinä im Rathaus-Innenhof im Kultursommer 2014

Europäischer Kultursommer

Mörike-Preis

Seit 1991 vergibt die Stadt Fellbach im Andenken an den Dichter Eduard Mörike, der 1873 einige Zeit in Fellbach gelebt hat, den Mörike-Literaturpreis. In der deutschen Literaturszene hat sich der Fellbacher Mörike-Preis seither fest etabliert. 2024 wird der 12. Mörike-Preis an den Schriftsteller, Dramatiker, Journalisten und Musiker Jaroslav Rudiš verliehen, der Förderpreis geht an die Autorin Alice Horáčková.

Mörike-Preisträger 2024

Mörike-Preis



Triennale Kleinplastik Fellbach

Die Triennale Kleinplastik Fellbach findet alle drei Jahre auf rund 3000 qm Ausstellungsfläche in der Alten Kelter  in Fellbach statt. Unter verschiedenen Themenstellungen präsentieren namhafte Kuratoren internationale Positionen zeitgenössischer Kunst. Die Triennale ist, 1980 begründet, eines der traditionsreichsten Ausstellungsprofile ihrer Art in Deutschland.

Triennale 2019 Besucher und Exponate

Triennale Kleinplastik Fellbach


Sommernachtskino

Bereits 1991 in Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem Verein Kinokult e. V. begonnen, ist das Fellbacher Sommernachts-Open-Air-Kino im Innenhof des Rathauses längst zum festen Bestandteil im Fellbacher Kulturkalender geworden.

Rathaus-Innenhof mit Leinwand und Zuschauerreihen beim Sommernachtskino

Sommernachtskino

Kontakt

Maja Heidenreich

Leitung Kulturamt

Telefon: 0711 5851-363

E-Mail: maja.heidenreich(at)fellbach.de

Maja Heidenreich

Kultureinrichtungen

  • Kultur & Events

    StadtMuseum

    Das StadtMuseum Fellbach bietet spannende  Einblicke in die Fellbacher Geschichte mit besonderen  Bezügen in die Gegenwart.

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  • Kultur & Events

    Stadtarchiv

    Interessieren Sie sich für die Geschichte Fellbachs? Dann sind Sie im Stadtarchiv, dem Gedächtnis der Stadt, herzlich willkommen.

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  • Kultur & Events

    Galerie der Stadt Fellbach

    Die Galerie der Stadt Fellbach befindet sich in eigenen Räumen innerhalb des 1986 eröffneten Rathauskomplexes.

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  • Familie, Jugend & Bildung

    Stadtbücherei

    Die Stadtbücherei Fellbach lädt herzlich ein, ihr breit gefächertes Medien- und Kulturangebot zu entdecken.

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  • Kultur & Events

    Kunstschule

    Die Kunstschule Fellbach bietet in ihren Ateliers und im Rahmen von Kooperationen hochwertige Kunstkurse für Kinder und Erwachsene in allen Sparten Bildender Kunst – Motto: „Dein Ort für Deine Stärken!“

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  • Kultur & Events

    Orfeo-Kino

    Das moderne Kino im Gewölbekeller aus dem 16. Jahrhundert zeigt europäische Filme, internationale Independentproduktionen und wöchentlich wechselnde Kinderfilme.


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