Landtagswahl 2026
Zum ersten Mal gilt ein reformiertes Wahlrecht mit zwei Stimmen und ein Wahlalter ab 16 Jahren.
Was ist neu bei der Landtagswahl 2026?
Rund 7,7 Millionen Menschen sind laut Statistischem Landesamt bei der Landtagswahl 2026 wahlberechtigt. Das sind so viele wie noch nie. Durch die Absenkung des Wahlalters ist auch der Anteil der Erstwahlberechtigten höher als bei vorigen Landtagswahlen – rund 650.000 Menschen und damit 8,4 Prozent aller Wahlberechtigten können am 8. März 2026 erstmals ihre Stimme abgeben.
Mit Ausnahme des Jahres 2021 ist die Zahl der Wahlberechtigten damit seit der ersten Landtagswahl 1952 von Wahl zu Wahl stets angestiegen.
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Besonderheiten bei der Landtagswahl 2026
Repräsentative Wahlstatistik
Folgender Wahlbezirk der Stadt Fellbach wurde als repräsentativer Wahlbezirk bestimmt:
004-10 Rathaus Fellbach (allgemeiner Wahlbezirk)
In den repräsentativen Wahlbezirken werden für die wahlstatistischen Auszählungen Stimmzettel verwendet, auf denen Geschlecht und Geburtsjahr (sechs Altersgruppen) vermerkt sind. Weitere personenbezogene Daten werden nicht erhoben. Bei der Verwendung der Stimmzettel mit Unterscheidungsaufdruck ist eine Verletzung des Wahlgeheimnisses ausgeschlossen. Die rechtlichen Grundlagen der repräsentativen Landtagswahlstatistik sind § 60 in Verbindung mit § 37 Abs. 1 Satz 2 und § 38 Abs. 1 Satz 3 des Landtagswahlgesetzes sowie das Landesstatistikgesetz. Die Gesetze sind zudem im Internet abrufbar unter: https://www.landesrecht-bw.de/bsbw/search.
Das Merkblatt zur Repräsentativen Wahlstatistik gibt es hier: Landtagswahl 2026_Repraesentative Wahlstatistik
Wählerbefragungen
Im Wahlbezirk 005-11, Paul-Gerhardt-Haus, findet eine Wählerbefragung durch Infratest dimap im Auftrag der ARD statt.
Im Wahlbezirk 004-07, Weimer-Kindergarten, findet eine Wählerbefragung durch die "Forschungsgruppe Wahlen" im Auftrag des ZDF, statt.
Die Befragung zur Wahl ist freiwillig und anonym. Auf dem kurzen Fragebogen wird nach der aktuellen Wahlentscheidung sowie nach dem Alter und Geschlecht gefragt. Auf der Basis dieser Befragung entsteht die Prognose, die nach Schließung der Wahllokale
der Öffentlichkeit in den Medien präsentiert wird.