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WOHNEN IM FELLBACHER SüDEN
Visuelle Eindrücke aus Fellbach
 

Inhalt:

Wohnen im Fellbacher Süden - "Wohnen Süd"

Bürgerbeteiligungsprozess - Aktiv bei der Wohnbauentwicklung mitwirken

Im Fellbacher Süden wird auf drei größeren Flächen Wohnungsbau entstehen. Noch vor Beginn der Gebietsentwicklung setzt die Stadt auf die aktive Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger in einer Bürgerbeteiligung. Aus diesem Grund fanden im März und Mai zwei Bürgerwerkstätten statt.

Fragen rund um die Bürgerwerkstätten

1. Bürgerwerkstatt am 25. März 2017

Was bedeutet "Wohnen Süd" und wo sind die Gebiete?
Der Oberbegriff "Wohnen Süd" bezieht sich auf die Entwicklung von Wohnungsbau im Fellbacher Süden. Dort stehen in der nächsten Zeit die drei Flächen des ehemaligen Freibads, ehemaligen Hallenbads bei der Schwabenlandhalle und Kühegärten/Apfelweg zur Verfügung. Bei dem Gebiet Kühegärten/Apfelweg wurde im März 2017, durch Beschluss des Gemeinderats, die Aufgabe der Trassenfreihaltung beschlossen. Hier ist nun auch eine leicht veränderte Abgrenzung des Gebiets möglich.

Auf der Abbildung (rechte Spalte - Flächenlageplan) sind die drei Gebiete und ihre Lage im Fellbacher Stadtgebiet dargestellt.

Was ist eine Bürgerwerkstatt?
In einer Bürgerwerkstatt haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich in den Diskussionsprozess einzubringen. Es handelt sich um ein Beteiligungsverfahren, das allen Bürgerinnen und Bürgern einer Stadt offen steht. Das Ziel einer Bürgerwerkstatt ist es Gebietskenntnisse, Anregungen oder Vorstellungen in den Entwicklungsprozess einzubeziehen. Das soll sicherstellen, dass möglichst alle Ideen berücksichtigt werden können.

Prozessablauf & Rückblick auf die Veranstaltungen

2. Bürgerwerkstatt am 6. Mai 2017

Rückblick auf die 1. Bürgerwerkstatt am 25. März 2017
Bei der ersten Werkstatt wurden Ideen und Anregungen für die Wohnbauentwicklung auf den drei Arealen erarbeitet. Das Interesse an der Veranstaltung war hoch. Schon mit etwas über 100 Anmeldungen war mit großem Interesse zu rechnen und auch spontan schauten noch weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorbei.
Nach der Begrüßung von Frau Oberbürgermeisterin Gabriele Zull gab der Wohnsoziologe Tilman Harlander in einem Impulsvortrag noch Anregungen für die eigenen Überlegungen. Die Hauptnachricht war, das das Problem bezahlbaren Wohnraum zu finden schon längst die breite Mittelschicht betreffe.
Bevor in den Arbeitsgruppen dann die einzelnen Gebiete diskutiert wurden, erläuterte Christoph Beyer, Leiter des Stadtplanungsamts, noch einige Rahmenbedingungen wie den Baumbestand oder die bestehenden Straßen.
Die Arbeitsgruppen fanden sich dann zur Diskussion zu jeweils einem der drei Gebiete zusammen, wobei auch deren Lage im Stadtgebiet diskutiert wurde. Dabei wurden vielfältigste Stärken, Schwächen und Perspektiven diskutiert, die am Schluss der Veranstaltung von den jeweiligen Arbeitsgruppen kurz vorgestellt wurden. Teilweise waren auch visionäre Ziele dabei.
Zum Schluss der Veranstaltung konnte noch eine Bewertung der Ideen vorgenommen werden.

Rückblick auf die 2. Bürgerwerkstatt am 6. Mai 2017
Die zweite Veranstaltung wurde wieder von Herrn Professor Kurth moderiert, der auch die erste Bürgerwerkstatt schon begleitete. Es kamen etwa 90 Bürger, auch um die Ergebnisse der ersten Veranstaltung anzusehen und darauf aufbauen, sowie um weiterführende Ideen zu den drei Gebieten auszuarbeiten.
Die offizielle Begrüßung wurde dieses Mal von Frau Baubürgermeisterin Beatrice Soltys durchgeführt. Danach referierte Herr Cord Soehlke (Baubürgermeister in Tübingen) mit dem Impulsvortrag "Urban, gemischt, vielfältig - die Tübinger Strategie der Innenentwicklung" über die aktuelle Situation in Tübingen. Insbesondere die von Herrn Soehlke erwähnten Baugruppen wurden in den Arbeitsgruppen diskutiert.
Nach seinem Vortrag gab es von Herrn Mario Flammann vom Büro Pesch & Partner a|s einen Überblick über die Ergebnisse der ersten Bürgerwerkstatt (die Präsentation kann in der rechten Spalte heruntergeladen werden).
Anschließend stellte Herr Kurth wieder die Aufteilung in die Arbeitsgruppen vor und es bildeten sich je zwei Gruppen, jeweils zu den Gebieten Freibad und Hallenbad und weitere drei Gruppen zum Gebiet Kühegärten/Apfelweg. Diese organisierten sich wiederum eigenständig, mit dem Unterschied, dass ein Planer für Fachfragen zur Verfügung stand. Jede Gruppe verfügte über eine "Starterbox" anhand derer sie mögliche Wohnformen, Erschließung bzw. Freiflächen diskutieren konnten.
Die Ergebnisse der einzelnen Gruppen wurden am Ende wieder dem Plenum vorgestellt. Den Schluss der Veranstaltung bildete eine Zusammenfassung von Herrn Kurth und ein Ausblick auf den weiteren Prozess mit Herrn Beyer und Frau Soltys.

Wie geht der Prozess weiter?
Die Ergebnisse der 1. Bürgerwerkstatt werden durch das Büro Pesch & Partner aufgearbeitet und in Strukturpläne für die Gebiete zusammengeführt. Die 2. Bürgerwerkstatt (6. Mai 2017) beginnt mit den Strukturplänen aus der 1. Bürgerwerkstatt und soll Ideen für mögliche konkretere Konzepte liefern. Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung werden dann durch das Büro Pesch & Partner in ein Strukturkonzept überführt. Dieses wird vom Gemeinderat beraten und beschlossen und bildet dann die Grundlage für beispielsweise einen städtebaulichen Wettbewerb. Der Wettbewerb veranschaulicht die zukünftige Entwicklung der Gebiete. Der Gemeinderat entscheidet dann das weitere Vorgehen und die Aufstellung eines Bebauungsplans.


Weitere Informationen werden regelmäßig aktualisiert.

Weitere Informationen:

Flächenlageplan

Wohnbauentwicklung Wohnen Süd
 

Kontakt

Stadtplanungsamt
Daniela Fischer
Rathaus Fellbach
Marktplatz 1
70734 Fellbach

Tel: 0711/5851-449
Fax: 0711/5851-495
E-Mail: stadtplanungsamt@fellbach.de

Adresse im Stadtplan anzeigen

Öffnungszeiten
Mo - Mi 8:00 - 14:00
Do 8:00 - 18:30
Fr 8:00 - 12:00


 

Ergebnisse aus der 1. Bürgerwerkstatt

Ergebnisse Pesch & Partner 1. Bürgerwerkstatt
 

Präsentation zu den Ergebnissen der 1. Bürgerwerkstatt (Pesch & Partner a|s)

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Wortprotokoll der 1. Bürgerwerkstatt vom 25.03.17

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