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Meißen (Sachsen)

Erste Partnerschaft zwischen einer Stadt aus Baden-Württemberg und einer Stadt der ehemaligen DDR

Albrechtsburg in Meissen

Die Städtepartnerschaft zwischen Fellbach und Meißen konnte 1987 besiegelt werden. Damit war sie die erste Partnerschaft zwischen einer baden-württembergischen Stadt und einer Stadt in der damaligen DDR.
Meißen liegt an den Mündungen von Triebisch und Meisa in die Elbe, rund 20 Kilometer von Dresden entfernt. Heute leben rund 29 000 Menschen in der Hochschulstadt, die als kulturelles Zentrum weit in die Region ausstrahlt.

Meissener Porzellan

Am bekanntesten wurde Meißen als Produktionsstätte des Meissener Porzellans. Die 1710 gegründete Porzellanmanufaktur Meissen stellte das erste Porzellan in Europa her. Dank der Partnerschaft zu Meißen verfügt Fellbach über eine besondere Rarität: Das Rathausglockenspiel aus Meissener Porzellan lässt viermal täglich (um 9.55 Uhr, um 12.10 Uhr, um 14.55 Uhr und um 17.55 Uhr) eine Melodie erklingen, die mit den Jahreszeiten wechselt. Das erste stimmbare Porzellanglockenspiel der Welt befindet sich jedoch seit 1929 in der Meißener Frauenkirche.

Die Wiege Sachsens

Die Stadt entwickelte sich aus einem Rast- und Handelsplatz unterhalb der von Heinrich I. um 929 erbauten Burg Misni. Mit der Einsetzung eines Markgrafen 965 sowie der Gründung eines Bistums 968 wurde Meißen zum Macht- und Verwaltungszentrum der gleichnamigen Mark. Nach der Übertragung der Kurwürde an Friedrich IV. (den Streitbaren) 1423 wurde Meißen zum Zentrum des Kurfürstentums Sachsen. An die Residenzfunktion erinnern der stilreinste gotische Dom Deutschlands (13. – 15. Jh.) sowie der erste deutsche Schlossbau, die spätgotische Albrechtsburg (15. Jh.), einer der schönsten Profanbauten der Spätgotik.

Zentrum der humanistischen Bildung

Im Zuge der Reformation wurden die drei Klöster ab 1539 aufgelöst und 1581 das Bistum aufgehoben. Ein erheblicher Bedeutungsverlust für Meißen. Als Kreisverwaltungs- und Amtssitz behielt es aber weiterhin überörtliche Bedeutung. 1543 wurde die Sächsische Landefürstenschule St. Afra gegründet, so dass Meißen zumindest auf dem Gebiet der Humanistischen Bildung führend blieb.

Von der Tuchmacherei zur Keramikindustrie

Wirtschaftlich wurde Meißen ab dem 15. Jahrhundert durch die Tuchmacherei bestimmt, welche durch den Dreißigjährigen Krieg aber nahezu zum Erliegen kam. Erst die Errichtung der ersten europäischen Porzellanmanufaktur im Jahre 1710 brachte eine allmähliche Besserung der Lage.

Unterbrochen durch die Kriegsjahre des 18. und 19. Jh. begann 1834 ein erneuter Aufschwung für die Stadt. Erste Industriebetriebe nahmen ihre Produktion auf, 1835 fuhren die ersten Dampfschiffe und 1860 wurde die Stadt an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Meißen entwickelte sich zu einem bedeutenden Standort der keramischen Industrie Sachsens.

Während der beiden Weltkriege blieb Meißen vor schwerwiegenden Zerstörungen bewahrt. Daher gehört es heute zu den am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtanlagen in Sachsen.

Nordöstlichstes Weinanbaugebiet Europas

Meißen kann zwar auf 800 Jahre Weinbautradition zurückblicken. Wirkliche Bedeutung erlangte der Weinbau jedoch erst ab den 1920er Jahren. Das Weinanbaugebiet um Meißen gilt als das nordöstlichste Europas. Seine Lagen wie z.B. Radebeuler Goldener Wagen, Pillnitzer Königlicher Weinberg oder Proschwitzer Katzensprung bringen vielfach ausgezeichnete Weine hervor. Höhepunkt ist jedes Jahr im September das Meißner Weinfest.

Weitere Informationen:

Kontakt und Information

Tourist-Information Meißen
Markt 3
01662 Meißen

Tel.: 03521/4194-0
Fax: 03521/4194-19

E-Mail: service@touristinfo-meissen.de

Webadresse: http://www.stadt-meissen.de/index.html

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