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MöRIKE-PREIS
Visuelle Eindrücke aus Fellbach
 

Inhalt:

Mörike-Preis der Stadt Fellbach

Der Mörike-Preis – feste Größe in der Literaturszene

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Foto: Villa Massimo Alberto Novelli

Seit 1991 vergibt die Stadt Fellbach im Andenken an den Dichter Eduard Mörike, der 1873 einige Zeit in Fellbach gelebt hat, den Mörike-Literaturpreis. In der deutschen Literaturszene hat sich der Fellbacher Mörike-Preis seither fest etabliert. 2015 wird der in Berlin lebende Lyriker und Essayist Jan Wagner mit der renommierten Auszeichnung geehrt. Den Förderpreis hat Jan Wagner dem Leipziger Lyriker und Übersetzer Andre Rudolph zuerkannt.

Mörike-Rede und Literaturtage

Konstitutiver Bestandteil der Preisverleihung ist die Mörike-Rede des Preisträgers. Die Geehrten legen darin ihre persönliche Sicht auf den Namensgeber des Preises dar. Die Verleihung des Mörike-Preises ist stets mit den Fellbacher Literaturtagen verknüpft. Sie dienen der Beschäftigung mit dem Werk des Preisträgers, beleuchten aber auch Mörike selbst immer wieder neu.

Die Vergaberichtlinien

Stich Eduard Mörike

Der Mörike-Preis der Stadt Fellbach wird seit 1991 in dreijährigem Turnus verliehen. Er ist mit 15 000 Euro dotiert. Ausgezeichnet werden deutschsprachige Dichter und Schriftsteller, die durch die Qualität ihres Schaffens würdig erscheinen, im Namen von Eduard Mörike geehrt zu werden. Mit dem Mörike-Preis ist ein Förderpreis verbunden, der auch an fremdsprachige Autoren vergeben werden kann. Er ist mit 3000 Euro dotiert.

Über die Zuerkennung des Mörike-Preises entscheidet eine Vertrauensperson in alleiniger Verantwortung. Die Vertrauensperson wird vom Oberbürgermeister der Stadt Fellbach auf Vorschlag einer Jury benannt. Die Jury besteht aus einem Vertreter des Literaturarchivs Marbach und einem ordentlichen Professor für Literatur an einer deutschsprachigen Universität. Der Förderpreis wird vom Preisträger vergeben.

Von Wolf Biermann bis Jan Peter Bremer

Erster Träger des Mörike-Preises war 1991 der Liedermacher, Lyriker und einstige DDR-Dissident Wolf Biermann. Als Förderpreisträger benannte er Utz Rachowski.

1994 erhielt die Ostberliner Autorin Sigrid Damm den Mörike-Preis. Der Förderpreis ging an die sorbisch-deutsche Dichterin Roza Domascyna.

1997 wurde W. G. Sebald mit dem hochrangigen Literaturpreis ausgezeichnet. Den Förderpreis erhielt Wolfgang Schlüter.

Mörike-Preisträger 2000 war der österreichisch-jüdische Autor Robert Schindel, der den Förderpreis Doron Rabinovici zuerkannte.

Den Mörike-Preis 2003 erhielt die in Hamburg lebende Schriftstellerin Brigitte Kronauer. Sie zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Autoren der Gegenwart. Der Förderpreis ging an Elisabeth Binder.

2006 wurde Michael Krüger, Chef des Hanser Verlags und äußerst produktiver Lyriker, Erzähler und Romancier, mit dem Mörike-Preis ausgezeichnet. Mit dem polnischen Lyriker Andrzej Kopacki wurde erstmals ein fremdsprachiger Förderpreisträger geehrt.

Preisträger des Jahres 2009 war der in München lebende Romanautor und Erzähler Ernst Augustin, der seit den 1960er Jahren ein umfangreiches, von Kennern hoch geschätztes Werk vorgelegt hat. Den Förderpreis erhielt die Tübinger Autorin Sandra Hoffmann.

2012 ging der Preis an den Berliner Romanautor und Erzähler Jan Peter Bremer. Als Förderpreisträger wählte er den Lyriker Konstantin Ames.

Weitere Informationen:

Kontakt

Kulturamt der Stadt Fellbach
Marktplatz 1
70734 Fellbach

Telefon: 0711/5851-364
Fax: 0711/5851-119
E-Mail: kulturamt@fellbach.de

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