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Wasser – weniger ist manchmal mehr

Jeder Einwohner in Deutschland verbraucht im Schnitt 128 l Trinkwasser pro Tag. Die Wasservorräte, die zur Aufbereitung von Trinkwasser geeignet sind, sind begrenzt. Schon heute muss Wasser teilweise über lange Strecken herangepumpt werden. Außerdem muss das verbrauchte Wasser aufbereitet werden, bevor es wieder dem natürlichen Wasserkreislauf zugeführt werden kann. Das alles ist teuer und mit Belastungen der Umwelt verbunden (z.B. Grundwasserabsenkung in Fördergebieten, Bau und Unterhaltung von Leitungen, Wasseraufbereitung in Kläranlagen).

Man kann an vielen Stellen Wasser einsparen, ohne auf Komfort verzichten zu müssen, z.B. durch Verhaltensänderungen und kleinere Anpassungen. Hier seien nur einige wenige Möglichkeiten aufgezählt:
Lassen Sie Wasser nicht unnötig laufen, z. B. während des Zähneputzens.
Bauen Sie Wasser sparende Armaturen ein, z.B. Wasserstop-Tasten, Durchlaufbegrenzer, Spartasten.
Lieber duschen statt baden: so sparen Sie jedes Mal je nach Duschdauer bis zu 100 Liter Wasser, zumindest, wenn Sie einen Durchlaufbegrenzer eingebaut haben.
Achten Sie beim Neukauf einer Wasch- oder Spülmaschine auf einen geringen Wasserverbrauch.
In Häusern mit mehreren Wohnungen ist der Einbau von Wasseruhren ein Anreiz für die Bewohner, mit Trinkwasser sparsam umzugehen.
Lassen Sie überall, wo es möglich ist, Regenwasser versickern. Dadurch tragen Sie zur Neubildung von Grundwasser vor Ort und zur Entlastung der Kanalnetze bei. So kann man zum Beispiel in Vorgärten oder bei Pkw-Stellplätzen durch die Wahl des Bodenbelages die Versickerungsrate beeinflussen. Schotterrasen hat beispielsweise einen Abflussbeiwert von 0,2 –0,3, das heißt, ein hoher Anteil des Wassers versickert (ein Abflussbeiwert von 0 entspricht einer Versickerung zu 100%, ein Abflussbeiwert von 1 heißt, dass kein Wasser versickert). Asphalt- oder Betonflächen haben dagegen einen Abflussbeiwert von 0,9, es fließt also fast das gesamte Wasser oberflächlich ab. Rasengittersteine liegen mit einem Abflussbeiwert von 0,4 bis 0,5 dazwischen. Informieren Sie sich vorab über die verschiedenen Versickerungsmöglichkeiten und die einzuhaltenden Voraussetzungen, wie z.B. die Bodenbeschaffenheit ihres Grundstücks.
Wer seinen Rasen sprengen will, sollte das nicht in der Mittagshitze tun, sondern abends, wenn die Luft bereits abgekühlt ist– dann verdunstet das Wasser nicht so stark.
Wer Platz hat, kann Regentonnen aufstellen und mit dem aufgefangenen Regenwasser Pflanzen wässern. Wasser lässt sich auch mit einer Regenwasser-Zisterne sammeln, die im Garten vergraben wird.

Wer noch mehr Wasser sparen will, kann eine Regenwassernutzungsanlage einbauen. Denn bis zur Hälfte des im Haushalt benötigten Wassers kann aus Regenwasser gedeckt werden. In der Regenwassernutzungsanlage wird das Regenwasser aufgefangen und so gereinigt, dass es bedenkenlos für die Waschmaschine, die Toilettenspülung, zum Putzen und Reinigen und zur Bewässerung genutzt werden kann.

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