Fit für die Zukunft beim Wohnen

Schwaben sind Häuslebauer und Schwaben sind sparsam. Zwei gute Voraussetzungen, um sich mit dem Thema „umweltschonend bauen und renovieren“ zu beschäftigen. Denn es geht um die Optimierung der eigenen vier Wände und es geht ums Sparen, genauer ums Einsparen z. B. von Energie, von Wasser und letztlich von Geld. Es geht aber auch darum, sich ein behagliches Wohnklima zu schaffen und damit etwas für die eigene Gesundheit zu tun.

Warum lohnt es sich, einmal darüber nachzudenken, ob man sein Zuhause heutigen Standards anpassen bzw. beim Neubau gleich zukunftsweisende Ansätze verfolgen könnte?
Zum Einen wäre da die oben genannte Überlegung der Kostenersparnis. Beim Bauen und Wohnen gibt es insbesondere in Bezug auf den Energieverbrauch noch große Einsparpotenziale, v. a. bei Altbauten. Wussten Sie, dass die Haushalte in Deutschland im Schnitt doppelt so viel Energie zum Heizen und zur Warmwasserbereitung verbrauchen, wie es nach dem heutigen Stand der Technik notwendig wäre? Bei Altbauten können durch Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauches bis zu 40 % Kosteneinsparungen erzielt werden.
Zum Zweiten setzt sich in Deutschland immer stärker das Prinzip der Nachhaltigkeit durch. Nachhaltige Entwicklung heißt grob gesagt, die zur Verfügung stehenden Stoffe nicht zu übernutzen und die Existenzgrundlagen für kommende Generationen nicht zu vernichten. Dieses Prinzip sollte sich jede und jeder zur eigenen Handlungs-Maxime machen. Und das gilt eben auch fürs Bauen und Wohnen.

Denn hier werden viele Bereiche der Umwelt beeinflusst. Stichworte sind Flächenverbrauch, Umweltbelastungen und Energieverbrauch bei der Herstellung von Baustoffen, ihrem Transport, ihrem Gebrauch und letztlich ihrer Beseitigung bzw. Wiederverwertung. So bedeutet weniger Energie-verbrauch auch, dass weniger Abgase ausgestoßen werden, wie z. B. CO2, und die Energievorräte auch in der Zukunft noch verfügbar sind.

Die Stadt Fellbach ist bereits mit gutem Vorbild vorangegangen. 1996 hat sie das CO2-Minderungsprogramm gestartet mit dem Ziel, bis zum Jahr 2000 den städtischen CO2-Ausstoß um 20 % bezogen auf die Werte von 1990 zu senken. Dazu hat sie verschiedene Maßnahmen an städtischen Gebäuden getroffen, die zur erheblichen Reduzierung des Heizenergieverbrauches führten. Mit deren Hilfe konnte der CO2-Ausstoß sogar um 23 % verringert und damit ein großer Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden.

Die Stadt Fellbach würde sich freuen, wenn sich auch Privatpersonen und Gewerbetreibende an den Bemühungen zur Senkung des Energieverbrauches und damit des Ausstoßes von Abgasen beteiligen. Denn je mehr Personen sich für den Klimaschutz einsetzen, umso größer sind die Erfolge, die damit erzielt werden können.
Mit Hilfe umweltschonenden Bauens kann man auch der Gesundheit helfen. So sind viele natürliche Baustoffe weitaus verträglicher als künstliche. Gesundheitliche Beschwerden, wie z. B. Allergien oder Kopfweh, können vermieden werden, wenn natürliche Stoffe verarbeitet

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