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Darf`s ein bisschen weniger Heizenergie sein?

Rund ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs der BRD wird für die Gebäudeheizung aufgewendet. Der Anteil für Raumwärme liegt bei 77 % des gesamten Energieverbrauchs im Haushalt. Aufgrund der Abgase, die bei der herkömmlichen Energieerzeugung entstehen, ist es sinnvoll, sich darüber Gedanken zu machen, inwieweit man einerseits den eigenen Energieverbrauch senken und andererseits erneuerbare Energien, wie z.B. Solarenergie, einsetzen kann, um die Menge an schädlichen Abgasen zu reduzieren und mit den vorhandenen Rohstoffen sparsam umzugehen.

Meist weiß man gar nicht so genau, wie viel Energie man im Haushalt im Vergleich zu anderen Haushalten verbraucht. Eine ausführliche Bewertung des Energieverbrauchs Ihres Hauses liefert Ihnen ein Energieberater. Im Rahmen des „Energiesparchecks“ oder der „Vor-Ort-Beratung“ gibt’s dafür Geld vom Land bzw. Bund. Infos gibt es beim Handwerkstag oder im Internet (s. unten). Der Berater schlägt Ihnen auch Maßnahmen zur Energie-Einsparung vor. Vielleicht können Sie mehrere Maßnahmen miteinander verknüpfen und dadurch Zeit und Kosten sparen.

Bei Heizungen lohnt sich der Austausch veralteter Heizkessel z.B. durch Erdgas-Brennwertkessel. Diese nutzen auch die im Abgas vorhandene Wärme und haben dadurch einen um ca. 11 % höheren Wirkungsgrad. Im Vergleich zu alten Kesseln (Baujahr vor 1979) lassen sich damit 25 bis 30 % Brennstoff einsparen.

Sie können den Wärmebedarf zumindest teilweise auch durch die Nutzung regenerativer Energien decken. Möglichkeiten gibt es viele, z. B. Einsatz thermischer Solaranlagen oder von Wärmerückgewinnungsanlagen. So können z. B. Sonnenkollektoren bis zu 60 % des jährlichen Warmwasserbedarfs im Haushalt decken. Je Person rechnet man mit 1,25 bis 1,5 m² Kollektorfläche und 70 – 100 l Speichervolumen. Wärmerückgewinnungsanlagen ziehen die in verbrauchter Luft vorhandene Wärme heraus, bevor diese aus dem Haus entweicht. Damit heizt man sozusagen nicht mehr aus dem Fenster.

Wenn Sie bauen oder ein Haus kaufen wollen, können Sie schon von vornherein auf einen niedrigen Energieverbrauch achten. Muss es unbedingt ein Einfamilienhaus sein? Heute gibt es auch pfiffige Reihen- und Mehrfamilienhäuser, bei denen die Privatatmosphäre nicht zu kurz kommt. Und: die Nachbarn heizen mit! Ein weiterer Vorteil sind die geringeren Erschließungskosten.

Gut für die Umwelt und für das eigene Zeitbudget ist eine günstige Lage zu Arbeitsplatz, Schule/Kindergarten, zu Einkaufsmöglichkeiten und anderen wichtigen Einrichtungen. Ein ÖPNV-Anschluss in der Nähe bringt mehr Auswahl bei den Verkehrsmitteln.
Eine möglichst gute Ausrichtung des Gebäudes, große Fensterflächen nach Süden, eine geschickte Anordnung der Räume sowie eine möglichst kompakte Bauweise sorgen für eine effiziente Nutzung der benötigten Heizenergie.

Wenn Sie schon mal mit dem Energie sparen anfangen möchten, ohne erst große Veränderungen vornehmen zu müssen, können Sie unter anderem folgende Einsparmöglichkeiten umsetzen:
Lüften Sie Ihre Wohnung mehrmals am Tag kurz, aber intensiv durch Öffnen möglichst vieler Fenster. Dadurch geht bei gleichem oder sogar besserem Luftaustausch weitaus weniger Heizwärme verloren, als wenn Fenster bei aufgedrehter Heizung auf Kipp gestellt sind.
Lassen Sie Ihre Heizung regelmäßig warten und reinigen, damit sie optimal läuft.
Bauen Sie an Heizkörpern Thermostatventile ein, um im Raum die gewünschte Temperatur konstant zu halten.
Dämmen Sie die Wandfläche hinter Heizkörpern gut ab, um Wärmeverluste nach außen zu minimieren.

Interaktive Infoplattform der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft e.V. mit Online-Förderberatung: www.solartechnikberater.de

Umfangreiche Informationen zu verschiedenen Anwendungsbereichen erneuerbarer Energien, u.a. Solarthermie, Wärmepumpen: www.boxer99.de

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