Gemeinderäte haben das Wort

Ein Beitrag von Andreas Möhlmann (SPD-Fraktion)

Parksituation am Gewa-Tower

Andreas Möhlmann

Im September hat der Gemeinderat in einem „Hau-Ruck-Beschluss“, ohne reguläre Vorberatung, dem neuen Investor des Towers für die Einrichtung von 192 Mietwohnungen zahlreiche Parkplätze auf dem Tower-Gelände eingespart.
Erst jetzt werden die möglichen Konsequenzen für die Umgebung, auch die Auswirkungen auf das Rems-Murr-Center, diskutiert. Erst jetzt gibt die Stadtverwaltung eine Studie zur Parkierung in Auftrag.
Die SPD-Fraktion hat dieses Vorgehen, ohne dass eine Lösung der Parkierung vorliegt, abgelehnt.
Es ist blauäugig, bei einem Areal das am Stadtrand liegt, lediglich darauf zu verweisen, dass künftige Mieter nicht alle ein eigenes Auto haben und künftig Bus und Bahn nutzen werden. Bei Mietpreisen von 14 Euro/m² ist durchaus ein Mieterklientel zu erwarten das ein oder sogar zwei Autos besitzt. Diese Fahrzeuge müssten dann tatsächlich im ohnehin schon mit dem Tower-Projekt belasteten Umfeld parken.
Es ist deshalb unbedingt eine Lösung zu finden, die nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Praxis funktionieren wird. Für die SPD ist dabei klar, dass alle notwendige Maßnahmen, die für ein privates Bauvorhaben erforderlich sind, auch privat bezahlt werden. Der Einsatz von Steuergeldern verbietet sich für uns.
Im Zuge der Planungen ist auch für den Parkplatz des benachbarten Rems-Murr-Centers eine Verbesserung zu erreichen. Eine LKW-Anlieferung oder Abfahrt über die Schorndorfer Straße, wie sie auch für den gegenüberliegenden Mc Donald´s möglich war, muss auch für den Bereich um das Einkaufs-Zentrum umsetzbar sein.
 

Ein Beitrag von Ulrich Lenk FW/FD

Aufgaben für 2019

Ulrich Lenk

Zunächst wünschen wir Ihnen und Ihren Familien alles Gute, Glück, Erfolg und viel Gesundheit im neuen Jahr 2019, das auch für  unsere Stadt wieder spannend werden wird. Nachdem der begraben geglaubte  Nord-Ost-Ring durch die Initiative der CDU-MdBs Barthle und Pfeiffer wieder im Bundesverkehrswegeplan erscheint, müssen Verwaltung und Gemeinderat alle Hebel in Bewegung setzen, diese für Natur, Umwelt und alle Fellbacher verheerende mehrspurige Autobahn übers Schmidener Feld zu verhindern. Reden kann man mit uns über eine regionale, weitgehend auf bestehenden Straßen verlaufende, zweispurige, nicht autobahntaugliche „kleine“ Lösung mit einer zweiten Neckarbrücke. Wichtig ist für unsere FW/FD-Fraktion auch der weitere Ausbau der Kinderbetreuung in allen Stadtteilen. Dabei gilt es die guten  Angebote der freien Träger zu erhalten und zu stärken. Parallel dazu müssen wir aber auch die „Chancen zum Älter werden in Würde“ in der vertrauten Umgebung vor Ort im Blick haben.
Bei der notwendigen Schaffung von Wohnraum gilt es Augenmaß zu bewahren. Innerörtlich ist auf die baulichen Strukturen im jeweiligen Baugebiet Rücksicht zu nehmen und bei unseren so knappen und wertvollen Freiflächen im Außenbereich ist Zurückhaltung angesagt, damit wir auch morgen noch  „Luft zum Schnaufen“  haben. Und schließlich möchte unsere FW/FD-Fraktion Sie einladen, sich bei der Gemeinderats- und Kreistagswahl am 26. Mai einzu-
bringen; sei es als Kandidat/in oder als Wähler/in. Denn unsere Demokratie lebt vom Mitmachen und vom Engagement ihrer Bürger.

Ein Beitrag vom Karin Rentschler (SPD-Fraktion)

Wohnungsbau in Fellbach

Karin Rentschler

Als neue Gemeinderätin stehen für mich die zentralen Anforderungen an die Kommunalpolitik im Vordergrund.
Eine der wichtigsten Fragen ist, wie es mit dem Wohnungsbau in Fellbach weiter gehen soll. Bezahlbarer Wohnraum für die Menschen, die „den Laden am Laufen halten“ ist eine solche Aufgabe.
Der Handlungsbedarf ist ja mittlerweile hinreichend belegt – und zwar eindeutig und dringend notwendig für preiswerten Wohnraum. Ob die Instrumente der Stadt ausreichend sind oder noch „angereichert“ werden müssen, z.B. bei der Unterstützung von Alleinerziehenden, wird sich zeigen müssen. Mit der Gründung der Wohnungsbaugesellschaft, der WDF, wurde ja bereits ein Weg zu mehr städtischen Engagement beschritten, der bisher eher aus grundsätzlichen Denkweisen abgelehnt wurde.
Dabei wird nicht nur eine große Rolle spielen, wie wir innerhalb der gebauten Stadt mehr Wohnraum schaffen können, z.B. durch den Ankauf von unbebauten Grundstücken im Stadtgebiet, um dort sozialen und gemischten Wohnungsbau zu betreiben. Eine gute soziale Mischung ist Garant für einen dauerhaften Städtebau und wirkt der Spaltung der Gesellschaft entgegen. Dabei dürfen hochwertige Frei- und Gemeinschaftsflächen nicht unter die Räder kommen. Und dann kommen wir auch nicht darum herum, uns auch abgewogen mit der Erschließung neuer Flächen zu beschäftigen, und zwar dringend. Menschen mit mittleren und niedrigen Einkommen sollen in Fellbach eine Wohnung finden und nicht nach außerhalb gedrückt werden.
Dabei geht es eben nicht um eine hemmungslose Zersiedelung der Landschaft, sondern um sorgfältiges Abwägen auch mit dem Natur- und Landschaftsschutz. Der berühmte und oft zitierte Teufel steckt eben nicht nur in grundsätzlichen Fragen, sondern auch im Detail. Darum müssen wir uns viel mehr kümmern.
 

Ein Beitrag von Franz Plappert (CDU-Fraktion)

2019: Ehrlich bleiben!

Franz Plappert

Die Weihnachtszeit geht langsam zu Ende. Schüler und Lehrer bereiten sich auf die Schule vor. Für viele Erwachsene beginnt wieder der geregelte Alltag. Doch was erwartet unsere Stadt vom Jahr 2019? Feinstaub, Lärm und Stress sagen die einen, die gemeinsame Remstalgartenschau und eine ganz sicherlich spannende Kommunalwahl im Mai 2019 sagen die Anderen. Die Optimisten, dazu zähle ich mich ebenfalls, sehen die Chancen und Möglichkeiten die sich Fellbach im Jahr 2019 bieten. Im Zusammenhang mit der Gartenschau wird im Remstal sehr viel bewegt, die Rems teilweise renaturiert, Rad- und Wanderwege erneuert oder ausgebaut und in unserer Stadt wird der Platz um die Schwabenlandhalle kind- und naturgerecht neugestaltet und vieles mehr. Das große Thema 2019 ist ganz sicherlich die Wahl des neuen Gemeinderats. Alle Mitglieder des Gemeinderats wohnen in Fellbach, haben im Umfeld Freunde und Familien die sehr genau beobachten was wie entschieden wird. Wir als CDU – Fraktion freuen uns über das große Interesse an Kandidaten aus allen Schichten der Bevölkerung, Jüngere und Ältere, Selbständige und Angestellte, Männer und Frauen, eine interessante Mischung. Gerade die Vielfalt ist die Stärke der CDU, wir sind nicht auf ein Thema fixiert, unsere Kandidaten sind so vielfältig wie unsere Stadt. Für uns CDU-Gemeinderäte ist der Leitfaden unseres Handels die Soziale Marktwirtschaft, der Leistungsfähigere kann und muss mehr für die Gemeinschaft geben, der Schwächere braucht mehr Unterstützung. Alle benutzen dieselben Straßen, alle surfen im selben Internet, alle beten zum selben Herrgott und alle Kinder gehen in die Schule, unabhängig davon wo die Eltern zufällig wohnen. Wir wollen diejenigen unterstützen, die sich in unserer Stadt engagieren. Wir wollen diejenigen fördern, die sich für ein friedliches und sicheres Fellbach einsetzen. Wer sich allerdings nicht an die gesetzlichen Spielregeln halten will, dem darf keine falsche Nachsicht zu Gute kommen.

Freuen wir uns auf ein spannendes Jahr 2019.
 

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