Gemeinderäte haben das Wort

Ball Inclusive zeigt, was Inklusion bedeutet

Ein Beitrag von Ruth Lemaire (SPD)

Ruth Lemaire

Am vorletzten Samstag konnte jeder und jede beim BALL INCLUSIVE in der Schwabenlandhalle ganz direkt erleben, was „Inklusion“ bedeutet: wirklich alle, die da waren, haben miteinander gefeiert, getanzt und einfach Spaß gehabt. Und das bei toller Musik auch von der Band „Groove Inclusion“ mit behinderten und nicht behinderten Musikern, alle nach ihren Möglichkeiten und im eigenen Rhythmus. Die gelungene Veranstaltung hat ein Ziel des „Aktionsplanes Inklusion“, den die Stadt Fellbach 2015 aufgestellt hat, abdeckt: Angebote schaffen, an denen behinderte Menschen frei von Barrieren sowohl inhaltlich als auch räumlich teilnehmen können.
In Punkto Barrierefreiheit hat sich vieles getan in unserer Stadt. Zum Beispiel sind im Wegweiser „Fellbach hürdenlos“ viele Institutionen erfasst und es wird aufgezeigt, wie Behinderte damit zurechtkommen können.
Der Gemeinderat hat kürzlich ein „Kommunale Förderprogramm zur Herstellung von Barrierefreiheit in öffentlich zugänglichen Gebäuden“ verabschiedet. Es wäre ein gutes Zeichen, wenn die bereitgestellten 50 000 Euro auch wirklich ausgeschöpft und abgerufen werden.
Oft sind es aber nicht nur bauliche Gegebenheiten, die Menschen mit Einschränkungen das Leben schwer machen, es sind auch die täglichen Gedankenlosigkeiten der Mitmenschen: Verstellte Gehwege durch parkende Autos von „Kurz-mal-Kunden“ und „Handwerkern im Einsatz “ oder Auslieferfirmen. Auch achtlos abgestellte Mülleimer können Durchkommen für Rollstuhl, Gehwagen oder Kinderwagen erschweren.
Es bleibt noch viel zu tun, bis Fellbach eine bespielhafte inklusive Kommune werden wird.

Ein Beitrag von Ulrich Lenk (FW/FD – Fraktion )

Über Fraktionsgrenzen hinaus gegen den Nord-Ost-Ring

Ulrich Lenk

Den drei Fellbacher Gewerbevereinen sei Dank, dass sie mit Ihrem Aktionstag klar gemacht haben, dass Fellbach in dieser Frage mit einer Stimme spricht. Alle 32 Gemeinderäte über alle Fraktionsgrenzen hinweg, die Stadtverwaltung mit unserer OB’in Gabriele Zull an der Spitze, die Vereine, Kirchengemeinden, die Landwirte, aber auch die Gewerbetreibenden sind sich einig: „Wir wollen keine Autobahn übers Schmidener Feld, die katastrophale Belastungen für Mensch und Umwelt mit sich bringen und den Verkehr nicht nur im jetzt schon überlasteten Kappelbergtunnel zum Erliegen bringen würde“.
Jetzt muss es darum gehen, das Heft des Handelns in Fellbach in die Hand zu nehmen und auf unsere Nachbarkommunen zuzugehen, um die Chance auf eine „kleine Lösung“ (zweispurige, auf möglichst vielen bestehenden Straßenabschnitten verlaufende und nicht zu einer Autobahn ausbaubaren Umgehungsstraße mit einer zweiten Neckarbrücke) für den regionalen Ziel- und Quellverkehr auszuloten; eine Variante, der sich Fellbach übrigens nie verschlossen hat.
Unsere FW/FD-Fraktion hat den Glauben nicht verloren, dass wir mit einer bei der Remstalgartenschau vorbildlich praktizierten interkommunalen Zusammenarbeit und dem guten Willen aller Beteiligten doch noch einen verträglichen Straßen-Konsens in unserer Raumschaft finden.
Helfen auch Sie im Interesse unserer Kinder und Enkel mit, die weit überdimensionierten Autobahnpläne der CDU-MdBs Dr. Joachim Pfeiffer und Norbert Barthle zu stoppen.
 

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