Donato Giuseppe Frisoni und sein Neffe Leopoldo Retti

Grabmal von Donato Giuseppe Frisoni
Do, 22. Juli 2021
19:00 Uhr
Das Datum dieser Veranstaltung liegt in der Vergangenheit

Lombardische Baumeister in Württemberg und Franken
Vortrag mit Bildern von Dr. Christian Schoen, Ansbach
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Beschreibung

Zwei der bedeutendsten Baumeister des süddeutschen Barocks wurden in Oeffingen, einer einst katholischen Enklave im evangelischen Württemberg, begraben: Donato Giuseppe Frisoni (1683–1735) und Leopoldo Retti (1704–1751). An sie erinnern Straßennamen sowie eine Kopie des Frisoni-Denkmals auf dem Oeffinger Friedhof. Onkel Frisoni und Neffe Retti stammten aus Laino, einem kleinen Ort zwischen Luganer und Comer See. Frisoni erbaute im Dienst Herzog Eberhard Ludwigs das Ludwigsburger Schloss. Auch Leopoldo Retti machte nach seiner Ausbildung beim Onkel Karriere als herzoglich-württembergischer Baumeister in Ludwigsburg, wirkte anschließend in Ansbach und zeichnete zuletzt für den Bau des Neuen Schlosses in Stuttgart verantwortlich.

Der Vortrag des Kunsthistorikers Dr. Christian Schoen, Vorsitzender des Retti-Fördervereins Ansbach, zeichnet anhand der Protagonisten und ihrer zentralen Werke das weit verzweigte Netz lombardischer Künstlerfamilien nach, die den Spätbarock in Württemberg und Franken prägten. Vorab erläutert Manfred Kaiser die Spuren Frisonis und Rettis in Oeffingen.

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Veranstaltungsort
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Kosten

Der Eintritt ist  frei.

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Hinweise

Kostenlose Eintrittskarten sind erhältlich beim i-Punkt Fellbach, Marktplatz 7, 70734 Fellbach, Telefon 0711 580058.

Es gelten die aktuellen Corona-Richtlinien.


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Veranstalter
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