Neue Sozialamtsleiterin will Ideen gemeinsam entwickeln


Karin Rothenhäusler kennt Fellbach. Die heute 47jährige ist hier aufgewachsen und hat 1996 am Friedrich-Schiller-Gymnasium Abitur gemacht, bevor sie in Tübingen Erziehungswissenschaft studierte. Die Diplom-Pädagogin übernimmt zum 1. Juli die Leitung des Amtes Soziales und Teilhabe in der Stadtverwaltung Fellbach. Parallel dazu wird sie auch die Geschäfte der Bürgerstiftung Fellbach führen.

Gestalten und „zusammen mit den Menschen, was bewegen“, dies motiviert Karin Rothenhäusler. „Gutes Leben in einer vielfältigen Stadtgesellschaft“, das ist ihre Vision. Ihr ist es wichtig, inklusiv zu denken, damit alle gleichermaßen am Fellbacher Leben teilnehmen und teilhaben können, egal ob sie beispielsweise jung oder alt sind, eine Behinderung haben oder nicht.  Insbesondere das Thema Integration spiele dabei eine entscheidende Rolle. Integration sieht Karin Rothenhäusler dabei als „Aufgabe von allen“ – von Fellbachern mit Migrationsgeschichte und ohne.  Gemeinsam mit ihren Mitarbeitenden möchte sie die vielen Projekte in der Inklusions-, Senioren- und Integrationsarbeit fortsetzen sowie neue Impulse setzen.

Karin Rothenhäusler, die mit ihrer Familie in Fellbach wohnt, bringt vielfältige berufliche Erfahrungen mit. Als Referentin beim Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg berät sie derzeit zahlreiche Landkreise zu Wohnprojekten für Menschen mit Behinderungen. Vorher war sie unter anderem auf bei der Diakonie Stetten und der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart tätig. Sie freut sich darauf, mit den Projekten in Fellbach wieder direkt vor Ort mitzugestalten. Karin Rothenhäusler weiß, wie wichtig Kommunikation, Vertrauen und eine gute Zusammenarbeit mit allen Partnern ist und setzt darauf, die Netzwerke in Fellbach und das gute Miteinander weiter auszubauen.

^
Redakteur / Urheber
© Pressereferat der Stadt Fellbach