Was steht im Grundgesetz?


„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Mit diesem Satz beginnt der erste Artikel des deutschen Grundgesetzes, das am 23. Mai 1949 in Kraft trat. Zum 75. Geburtstag des Grundgesetzes ruft die Stadtverwaltung Fellbach diesen und weitere Artikel ins Gedächtnis, indem die Texte abends an die Rathauswand publiziert werden. „Wir wollen mit dieser einfachen Aktion die herausragende Bedeutung des Grundgesetzes würdigen“, so Oberbürgermeisterin Gabriele Zull.

Die Mütter und Väter des Grundgesetzes haben sich bewusst dafür entschieden, die Menschen- und Grundrechte auf den ersten Seiten des Grundgesetzes zu verankern. Nach den Erfahrungen des Nationalsozialismus sollten diese Rechte unveräußerlich sein. „Das Grundgesetz ist das Fundament unseres Staates und eine absolute Erfolgsgeschichte“, führt Gabriele Zull aus. Die Lehren aus der Geschichte zeigten aber auch, dass garantierte Grundrechtsartikel die Basis sind, aber „es braucht die Bürgerinnen und Bürger, die diese Grundrechte tragen und leben“, erklärt Oberbürgermeisterin Zull. Dazu sei es aber wichtig, dass die Artikel bekannt seien.

Über einen Beamer werden die ersten zwanzig Artikel daher im Rathausinnenhof an die Außenwand gespielt. Beginn der Aktion ist der 8. Mai, der Tag, an dem der Parlamentarische Rat 1949 das Grundgesetz beschlossen hat, das am 23. Mai in Kraft trat. Die Aktion ist eingebettet in zahlreiche Veranstaltungen rund um den 75. Geburtstag des Grundgesetzes.

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