Das Abitur mit Bravour und Auszeichnung bestanden


EBM Berner übergab Tobias Lemke (links) und Niklas Lawitschka (rechts) den symbolischen Scheck und ihre Urkunden

Die diesjährigen Preisträger des renommierten Karl-Eisele-Preises kommen beide vom Gustav-Stresemann-Gymnasium (GSG) in Fellbach. Fellbachs Erster Bürgermeister Johannes Berner hatte am vergangenen Donnerstag, 7. Juli, die beiden Preisträger, ihre Eltern, den Studiendirektor des GSG Armin Dunz und den Physiklehrer S. Haffner ins Rathaus eingeladen, um den beiden Jahrgangsbesten in den Fächern Mathematik und Physik ihre Urkunden und das Preisgeld in Höhe von jeweils 2500 Euro zu übergeben. „Sie sind die diesjährigen Preisträger eines traditionellen und prestigeträchtigen Preises. Es ist definitiv ein Privileg von der Karl-Eisele-Stiftung diese Auszeichnung zu erhalten, eine hervorragende Leistung von ihnen“, lobte Berner die beiden Schüler.

EBM Berner erinnerte dabei auch an die Historie des Preises und untermauerte, dass der Dr. Karl-Eisele-Preis ein Fellbacher Alleinstellungsmerkmal sei. Zu seinem 90. Geburtstag hatte der 2005 verstorbene Fellbacher Bürger und Unternehmer Dr. Karl Eisele 2003 der Stadt Fellbach eine beachtliche Summe von 156.000 Euro für bildungspolitische Zwecke überlassen. Anliegen und Hintergrundgedanke des Naturwissenschaftlers und promovierten Physikers war es, bei Jugendlichen die Begeisterung für die Naturwissenschaften und Mathematik zu fördern. „Das scheint bei ihnen beiden sehr gut funktioniert zu haben“, kommentierte Berner. Diese Ausgangsspende bildet den Grundstein des Dr. Karl-Eisele-Preises, der jährlich an die zwei Jahrgangsbesten der beiden Fellbacher Gymnasien in den Fächern Mathematik und Physik verliehen wird. Dabei zählen neben der Note im Abitur auch die Noten in den vier Schulhalbjahren der Abiturstufe.

Tobias Lemke kam so in Mathematik und Physik auf einen Schnitt von insgesamt 14,92 Punkten und Niklas Lawitschka auf den Schnitt von 13,58 Punkten. Die Eisele-Preisträger seien selbstverständlich keine „Nerds“, vielmehr seien sie allgemein fächerübergreifend sehr gute Schüler, die auch in anderen Fachbereichen des Schullebens gute Leistungen erbracht hätten und auch in ihrer Freizeit aktive junge Menschen seien, unterstrich Berner. Von den bislang 43 Preisträgern kamen 32 vom FSG und jetzt insgesamt elf vom GSG, wusste Johannes Berner. Die beiden Schüler bedankten sich während der Preisübergabe nochmals bei ihrem Physik-Lehrer Herr Haffner für seine Unterrichtsmethoden: „Er hat uns allen gezeigt, dass Naturwissenschaften sehr viel Spaß machen können“, waren beide sich einig. Die diesjährige Auszeichnung war die sechzehnte seiner Art und führte die 2003 erstmals eingeführte Preisverleihung fort. Tobias Lemke, Niklas Lawitschka und die Eltern der beiden GSG-Schüler zeigten sich erfreut und stolz über die Einladung ins Rathaus und bedankten sich bei der Stadt Fellbach und der Karl-Eisele-Stiftung über das großzügige Preisgeld.

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Redakteur / Urheber
© Alican Tosun (Stadt Fellbach)