Hundekot sorgt immer wieder für Ärger


Hundekot-Beutelspender

Der Sommer ist da und kann bei ausgiebigen Spaziergängen genossen werden. Hundebesitzern sollte dabei jedoch klar sein, dass Felder, Weinberge und Freizeitanlagen keine Spielwiesen und vor allem kein Hundeklo sind. Immer häufiger wenden sich Landwirte aber auch Bürger mit einem Ärgernis an den Feldschutz: „Hundekot hat in Feldern, auf Wegen und im Stadtgebiet nichts zu suchen“, stellt Dominik Atorf vom Feldschutz klar.

Allgemein dürfen weder Hundebesitzer noch ihre Tiere über die bestellten Feldern streifen. Der Landschaftsraum darf, solange die Felder genutzt werden, nur auf Feldwegen betreten werden. Als Nutzzeit gilt die Zeit zwischen Saat und Ernte, bei Grünland die Zeit des Aufwuchses beziehungsweise der Nutzung als Weide. Flächen, die dem Garten-, Obst- und Weinbau dienen, dürfen ohnehin nur auf Wegen betreten werden. Hundekot auf Flächen, wo Lebensmittel wie Spargel, Salat, Getreide oder etwa Äpfel angebaut werden, ist das nicht nur ärgerlich, weil Landwirte und Erntehelfer bei ihrer Arbeit hineintreten, sondern auch weil die Lebensmittel damit verschmutzt werden.

Atorf weist daraufhin, dass Hundebesitzer im öffentlichen Raum den Kot ihres Tieres entfernen müssen. 91 Spender für Hundekotbeutel, die der Bauhof an fünf Tagen in der Woche nachfüllt, stellt die Stadt Fellbach dafür bereit. Jährlich werden 840.000 dieser Beutel bestellt. Entsorgt werden können die vollen recycelbaren Beutel in den Mülleimern direkt beim Spender oder ganz in der Nähe. Trotzdem kommt es auch dabei immer wieder zu Ärgernissen. So stellen die Mitarbeiter des Bauhofs vermehrt fest, dass volle Hundekotbeutel durch Kanaldeckel gestopft werden, anstatt in den dafür vorgesehen Abfalleimer.

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Redakteur / Urheber
© Mareike Spahlinger (Stadt Fellbach)