Vielfalt im Garten 

Fellbach blüht! 

Kostenlose Gartenberatung

Flyer zur Gartenberatung

Jeder Garten, ob klein, ob groß, ob sonnig oder schattig, kann mit den richtigen Pflanzen eine besondere Atmosphäre erzeugen und Mensch und Tier begeistern. Selbst in kleinen Gärten kann mit wenigen Maßnahmen Vielfalt geschaffen werden.

Die Stadt Fellbach unterstützt interessierte Bürgerinnen und Bürger mit einer kostenlosen Gartenberatung. Christiane Meßner, die unter anderem die Bepflanzung des Parks rund um die Schwabenlandhalle geplant und umgesetzt hat, wird die Gartenbesitzer in einem einstündigen Gespräch beraten. Dabei steht die ökologische Aufwertung der Flächen im Vordergrund, wobei persönliche Vorlieben ebenso berücksichtigt werden wie Standort- und Pflegebedingungen.

Termine finden im Rathaus und nur nach vorheriger Anmeldung statt. Zur Beratung sollten Sie Fotos und wenn möglich Skizzen Ihres Gartens mitbringen.

Zur Terminvergabe gelangen Sie hier.

Aufgrund der Haushaltskonsolidierung wird 2026 keine Gartenberatung stattfinden. Die aktuelle Situation zwingt uns leider dazu dieses Angebot vorerst einzustellen. Wir hoffen die Gartenberatung bald wieder aufnehmen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

Ergebnisse der Gartenberatungen

Die Gartenberatung hat 2025 bereits zum fünften Mal stattgefunden. Zahlreiche Fellbacher Bürgerinnen und Bürger haben ihre Gärten mit der erfahrenen Landschaftsarchitektin Christiane Meßner besprochen. Dabei haben sie wertvolle Tipps und Planungsansätze erhalten, die dann im heimischen Garten umgesetzt wurden. Ob große oder kleine, sonnige oder schattige Flächen, für jeden Garten gibt es geeignete Pflanzen und Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung. Mit großem Engagement haben einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer ehemalige Steinbeete und karge Rasenflächen in blühende Beete verwandelt, die Mensch und Tier Freude bereiten und einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt leisten.

Fellbach blüht! Machen Sie mit.

Insektenfreundlicher Vorgarten

Infomaterial aus unserer Gartenmappe

Schottergärten

In den letzten Jahren haben Schottergärten eine gewisse Popularität erlangt, da sie auf den ersten Blick pflegeleicht und modern wirken. Doch was viele nicht wissen: Schottergärten sind nicht nur alles andere als ökologisch und pflegeleicht, sondern auch problematischer, als sie erscheinen.

Zunächst einmal ist es wichtig zu betonen, dass die Neuanlage von Schottergärten mittlerweile in Baden-Württemberg gesetzlich verboten ist. Schottergärten verursachen eine Vielzahl von ökologischen Problemen und tragen nicht zur Erhaltung und Förderung der Artenvielfalt bei. Sie sind ökologisch wertlos und bieten weder Nahrung noch Unterschlupf für Insekten, Vögel oder andere Lebewesen. Dabei ist der Erhalt der Biodiversität für das menschliche Leben von elementarer Bedeutung.

Ein großes Problem von Schottergärten ist ihre Unfähigkeit, Wasser zu speichern und abzuleiten. Anstatt Regenwasser zu absorbieren, fließt es überwiegend oberflächlich ab und belastet die Kanalisationen. Während Grünflächen zur dezentralen Entwässerung des Stadtgebiets beitragen, erhöhen versiegelte Flächen die Gefahr von Überschwemmungen.

Grünflächen und insbesondere Pflanzen haben zudem positive Eigenschaften auf das Mikroklima, indem sie durch Verdunstungskühlung die Umgebungstemperatur senken. Schotterflächen heizen sich hingegen stark auf und tragen so zur städtischen Überhitzung bei.

Ein weiterer Nachteil von Schottergärten ist ihr Kostenpunkt. Die Anschaffung und regelmäßige Pflege von Schottergärten kann teuer sein, da sie oft aufwändig angelegt und gewartet werden müssen. Naturnahe Gärten oder begrünte Flächen sind in der Regel kostengünstiger, bieten langfristig eine nachhaltigere Lösung und können pflegeleicht gestaltet werden.

Insgesamt ist es wichtig zu erkennen, dass Schottergärten keine Lösung für eine pflegeleichte und/oder ökologische Gartengestaltung sind. Es gibt jedoch die Möglichkeit bestehende Schottergärten ökologisch umzugestalten, ohne den Schotter komplett entsorgen zu müssen. Eine Anleitung finden Sie zum Beispiel hier.


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