Bürgerservice A-Z

Die Stadtverwaltung Fellbach bietet Ihnen zahlreiche Dienstleistungen an. Zu den einzelnen Dienstleistungen finden Sie neben allen wichtigen Informationen auch Ansprechpartner und gegebenenfalls Gebühren. Sollte nicht die Stadt zuständig sein, finden Sie entsprechende Hinweise.

Leistungen

Erlaubnis zur Vollzeitpflege - Verbleib des Kindes in der Pflegefamilie beantragen

Pflegeeltern können den Verbleib des Pflegekindes in ihrer Familie beantragen, wenn die leiblichen Eltern es zu sich nehmen möchten.

Das Familiengericht kann den Verbleib bei den Pflegeeltern anordnen, wenn und solange die Wegnahme aus der Pflegefamilie das körperliche, geistige oder seelische Wohl des Kindes gefährden würde.

Hinweis: Möchten Sie rechtliche Beratung in Anspruch zu nehmen, sollten Sie sich so bald wie möglich an einen Anwalt oder eine Anwältin wenden.

Zuständige Stelle

das Amtsgericht (Familiengericht), in dessen Bezirk das Kind seinen Lebensmittelpunkt hat

Leistungsdetails

Voraussetzungen

Voraussetzungen für den Verbleib in der Pflegefamilie sind:

  • Das Pflegekind
    • lebt bereits seit längerem in der Pflegefamilie,
    • hat sich integriert und
    • enge Beziehungen aufgebaut.
  • Eine Rückkehr zu den leiblichen Eltern würde die weitere Entwicklung des Kindes gefährden.
  • Die Anordnung des Verbleibs in der Pflegefamilie muss verhältnismäßig sein.

Verfahrensablauf

Sie müssen den Antrag beim zuständigen Gericht stellen. Zuständig ist das Familiengericht, in dessen Bezirk das Kind seinen Lebensmittelpunkt hat.

Hinweis: Das Gericht kann auch von Amts wegen tätig werden.

Achtung: Gleichzeitig können Sie einen Eilantrag auf "Erlass einer vorläufigen Anordnung des Verbleibs" stellen. Die vorläufige Anordnung sichert den Verbleib des Kindes in der Pflegefamilie bis zur Entscheidung.

Die gerichtliche Entscheidung beruht in jedem Fall auf dem "Kindeswohlprinzip". Das Gericht richtet sich nicht nach den Wünschen der Eltern oder der Pflegeeltern. Das Kindeswohl ist vorrangig.

Erforderliche Unterlagen

keine

Kosten

keine

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Justizministerium hat dessen ausführliche Fassung am 04.08.2017 freigegeben.

Notbetreuung ab dem 11.1.2021

Alle Informationen gibt es HIER

Der Haushaltsplan 2021 steht hier zum Download (20,58 MB) bereit.

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